045: 50? Das neue F*ck Yeah!" – NANÉE Emmerich
Shownotes
„50 sah noch nie so gut aus! Von daher: 50? Ist das neue F*ck Yeah!" NANÉE Emmerich
Hast du dich jemals zu alt gefühlt, um noch einmal neu anzufangen? Hast du dir schon mal gesagt: „Die anderen sind mir Jahre voraus – für mich ist es zu spät"? Oder denkst du manchmal: „Ich bin nicht mehr jung genug für meinen Traum"?
Dann ist diese Folge für dich. Denn NANÉE räumt heute mit dem größten Mythos unserer Gesellschaft auf: dass 50 das Ende bedeutet. Stattdessen zeigt sie dir, warum genau jetzt – egal in welchem Alter du bist – die beste Zeit deines Lebens beginnen kann.
In dieser kraftvollen Solofolge von HAUT Couture – ICH BIN ICH und das ist gut so nimmt dich NANÉE mit auf ihre persönlichste Reise. Zwei Tage nach ihrem 50. Geburtstag. Mit einer goldenen Girlande, auf der steht: „50 sah noch nie so gut aus." Und mit einer Message, die dein Leben verändern wird.
**🎭 Wenn Verstecken zum Lebenskonzept wird
„30 Jahre lang bestand mein Leben daraus, mich zu verstecken."
NANÉE erzählt, wie sie drei Jahrzehnte ihres Lebens hinter Rollkragen verbrachte. Denn ihre Pigmentierung CMN, ihre vielen Leberflecken, sollte niemand sehen. Die Angst war zu groß: Wenn die Menschen ihre Haut sehen, werden sie mich ablehnen.
Vielleicht kennst du das auch – dieses Gefühl, Teile von dir verstecken zu müssen. Deinen Körper. Deine Träume. Deine wahre Persönlichkeit. Weil du denkst: „So wie ich bin, bin ich nicht genug."
NANÉE teilt den Wendepunkt, der alles veränderte: Eine Gartenparty in San Francisco. Sie steht da, schwitzend im Rollkragen – und merkt plötzlich:
„All diese Ängste – die waren nur in MEINEM Kopf."
Was du lernst: Wie oft bauen wir uns selbst Mauern – aus Ängsten, die nur in unserem Kopf existieren? NANÉE zeigt dir, wie du erkennst, welche Ängste real sind und welche du dir nur eingeredet hast. Und wie du den Mut findest, diese selbstgebauten Mauern einzureißen.
💼 Wenn der Jobverlust dein größter Segen wird
„Als ich aufgehört habe, nach den Regeln anderer zu spielen – da fing mein Leben erst richtig an."
Dezember 2021, Corona, kurz vor Weihnachten: NANÉE verliert ihren Job. Doch statt sich in den Bewerbungsmarathon zu stürzen, trifft sie die verrückteste Entscheidung ihres Lebens: Sie produziert ihre CD „Tausend Farben". Das, wofür ihre Seele brennt – nicht das, was andere für vernünftig halten. Das Ergebnis? Eine CD mit Deutschem Empowerment-Pop, der unter die Haut geht. Artikel in der Hamburger Morgenpost. Hamburg 1. Sat.1. RTL. Die Presse ruft an. Weil NANÉE mutig war.
Wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung getroffen, die dein Herz wollte – aber dein Kopf für verrückt hielt? NANÉE gibt dir konkrete Werkzeuge an die Hand, wie du zwischen echter Vernunft und erlernter Angst unterscheidest. Und warum manchmal der „verrückte" Weg der richtige ist.
**✨ Das Geschenk der Klarheit: Was Alter wirklich bedeutet
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„Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich will. Und ich weiß, was ich NICHT will."
In dieser Folge erfährst du, warum 50 nicht das Ende ist – sondern der Durchbruch. NANÉE beschreibt, was sie mit 20, 30, 40 und jetzt mit 50 hatte und hat. Und warum sie sich heute stärker, klarer und freier fühlt als je zuvor. Mit 49 machte sie sich als Speakerin und Trainerin selbstständig. Ab Februar ist sie in den TOP 100 Speakern Deutschlands. Mit 50.
Du lernst,wie du aus jedem Alter – egal ob 30, 40, 50 oder 60 – deine größte Stärke machst. NANÉE zeigt dir die Frage, die alles verändert: „Was wäre, wenn Alter nicht meine Limitation ist – sondern meine Superkraft?"
**🔥 Der Outfit-Change & das Power-Statement
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„Mit 50 werde ich nicht unsichtbar – ich werde SICHTBARER."
Mitten in der Folge passiert etwas Unerwartetes: NANÉE zieht sich um. Vom eleganten Business-Outfit ins kraftvolle rote Kleid. Dekolleté frei. Haut sichtbar. Und sie teilt ein paar Zeilen aus einem Song, den sie für diesen Moment geschrieben hat – nur für dich
„Mit Mauern im Kopf und dem Kragen bis oben hab ich mich unsichtbar gemacht. Warum verstecken – für wen eigentlich?" Dieser Moment ist mehr als Musik. Er ist ein Statement. Ein Aufstand gegen alle Stimmen, die sagen: „Sei leiser. Sei unsichtbar. Pass dich an."
Was du lernst: Wie du deinen eigenen „Outfit-Change" machst – im übertragenen Sinn. Wie du den Mut findest, dich zu zeigen. Deine Stimme zu erheben. Dein Leben laut zu leben. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
💪 Die 3+1 Mut-Macher: Dein Werkzeugkasten für Veränderung
NANÉE gibt dir nicht nur Inspiration – sie gibt dir konkrete Werkzeuge. Fünf Mut-Macher, die du sofort umsetzen kannst: **1. Der Perspektiv-Flip: **Wie du aus „Bin ich zu alt?" die Frage „Wofür bin ich endlich bereit?" machst. **2. Die 1%-Regel: **Warum du nicht von 0 auf 100 musst – sondern jeden Tag nur 1% mutiger sein darfst. **3. Der Freundinnen-Spiegel: **Die einfache Übung, die dir zeigt, wie hart du mit dir selbst bist – und wie du das änderst. Und dein Extra-Tipp: Die Mauern-zu-Türen-Übung: In 5 Minuten deine limitierenden Glaubenssätze in Möglichkeiten verwandeln.
Diese Werkzeuge sind nicht nur Theorie. Sie sind erprobt. Sie haben NANÉEs Leben verändert. Und sie können auch deins verändern.
**💌 Der Brief, der zu Herzen geht
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„Ich bin deine Zukunft. Und ich muss dir was sagen."
Am Ende der Folge liest NANÉE einen Brief vor, den sie an ihr 28-jähriges Ich geschrieben hat. An die Frau, die sich hinter Rollkragen versteckt hat. An die Frau, die dachte, sie wäre nicht genug. Es wird emotional. Und tief. Und vielleicht erkennst du auch dich darin wieder.
Welchen Brief würdest du an dein jüngeres Ich schreiben? Welche Ängste würdest du ihm nehmen? Welche Hoffnung würdest du ihm geben? NANÉE lädt dich ein, diesen Brief für dich selbst zu schreiben – und zu erkennen: Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig.
🎯 Für wen ist diese Folge?
Für dich, wenn du… …denkst, du wärst zu alt für einen Neuanfang …dich fragst, ob es noch „deine Zeit" ist …Teile von dir versteckst, weil du Angst vor Ablehnung hast …wissen willst, wie du aus Mauern im Kopf Türen machst …bereit bist, endlich laut zu leben
Diese Folge ist ein Manifest. Für jede Frau, jeden Menschen, der denkt: „Für mich ist es zu spät." Spoiler: Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig. Und jetzt? Ist deine Zeit.
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Was hat dich am meisten bewegt? Welcher Mut-Macher spricht dich an? Schreib mir auf Instagram @nanee.emmerich oder hinterlasse einen Kommentar unter dem Post zur Folge.
Du bist nicht zu alt. Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig. 🔥 Deine NANÉE
Mit freundlicher Unterstützung vom Nävus Netzwerk Deutschland e.V.

Transkript anzeigen
NANÉE: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "HAUT COUTURE - ICH BIN ICH und das ist gut so" Ich bin NANÉE und heute wird's persönlich. Richtig persönlich. Vor zwei Tagen bin ich nämlich 50 geworden. 5, 0. Ja, du hörst richtig. Und ich hatte im Vorfeld schon Panik. Richtige Panik. Nicht vor der Zahl, sondern vor dem, was sie angeblich bedeutet. Du kennst das vielleicht, diese unsichtbare Linie, diese Schallmauer. Und die Gesellschaft flüstert dir zu Mit 50 biste durch. Die Jungen kommen, tritt zurück. Dann saß ich am Rechner und hab nach Geburtstagsdeko gesucht und bin über diese goldene Girlande gestolpert, die jetzt hier hinter mir hängt. Also falls du es dir nicht auf Video auf YouTube anguckst, herzliche Einladung dazu. Switch doch rüber zu YouTube, da siehst du dann noch ein bisschen mehr. Und der Text auf dieser Girlande sagt: "50 sah noch nie so gut aus." Und dann hab ich gemerkt, ey, das ist nicht nur ein Spruch, das ist die Wahrheit. Ich starte jetzt erst richtig durch. Mit 49 habe ich mich als Speakerin und Trainerin selbstständig gemacht. Und jetzt, ab Februar, also ab jetzt, werde ich in die Reihen der TOP 100 Speaker aufgenommen. Mit 50. 50 ist kein Ende. 50 ist der Moment, wo du endlich weißt, wer du bist und was du willst. Und heute nehme ich dich mit auf eine Reise. Eine Reise zu der Frage, was wäre, wenn wir nicht mehr denken, was alles nicht geht? sondern anfangen zu denken, was alles möglich ist. Und ich verspreche dir, es wird emotional, kraftvoll und ja, es wird auch ein bisschen wild. Denn heute feiern wir nicht nur meinen Geburtstag, heute feiern wir ein Manifest für alle Frauen, über 40, über 50, alle Frauen, einfach, egal wie alt sie sind, die noch nicht fertig sind und die gerade erst anfangen. Denn, Spoiler, du bist genau richtig, wie du bist. Los geht's. Stell dir vor, du läufst durch die Stadt und plötzlich ist da eine Mauer. Unsichtbar, aber du spürst sie. Du bist jetzt 50. Sei leise. Sei vernünftig. Tritt zur Seite. Schaffst du eh nicht. Ich kenne diese unsichtbaren Mauern und die waren in meinem Kopf lange, bevor ich 50 wurde. Und als ich mit 49 überlegt habe, selbstständig zu machen, kamen sie alle zurück. Alle auf einen Schlag. Diese ganzen Zweifel. Bist du nicht zu alt für Neuanfang? Andere haben mit 30 angefangen, die sind dir Jahre voraus. Und was, wenn es nicht klappt? Wer soll die Miete bezahlen? Und dann saß ich in meiner Küche, mein Laptop vor mir und die Bewerbungsvorlage für meinen alten Job war schon offen. Sicher, bewährt, vernünftig. Und dann habe ich die Vorlage gelöscht und mir eine andere Frage gestellt. Was, wenn mein Alter nicht meine Schwäche ist, sondern meine Superkraft? Denk mal drüber nach. Was haben wir, was eine 20- oder 30-Jährige vielleicht noch nicht hat? 20 Jahre Lebenserfahrung. 20 Jahre, in denen ich gelernt habe, wer ich wirklich bin. 20 Jahre, in denen ich verstanden habe, was ich will und was ich nicht will. Heute kenne ich meinen Wert und ich kenne meine alten Stimmen und auf Deutsch gesagt, ich habe keine Zeit mehr für Bullshit. Und das ist keine Schwäche. Das ist pure Power. Lass mich dir zwei Geschichten erzählen, zwei Momente, die mein Leben so richtig verändert haben. Und die erste ist, als ich knapp 28 bin. Es ist Sommer und ich absolviere gerade mein Hauptpraktikum in San Francisco. Eine super, super aufregende Zeit für mich. Es ist wunderbar warm, ein warmer Sommertag und alle Menschen tragen Tanktops, Kleider und alles luftig. Nur ich nicht. Mein T-Shirt hat einen Rollkragen. Natürlich, immer. Meine Pigmentierung, mein CMN, die vielen Leberflecken, die wie eine Landkarte über meinen Hals, meine Schultern, sich über meinen Rücken, meinen Körper ziehen, die durfte damals niemand sehen. Weil ich dachte, wenn sie meine Haut sehen, werden sie mich anstarren und mich abstoßend finden. Und der Rollkragen und so lange Klamotten, waren wie eine Rüstung für mich. Das war meine Tarnung, mein Versteck. Und dann wurde ich zu einer Gartenparty eingeladen und da stehe ich, mit Rollkragen natürlich, der Schweiß läuft mir den Rücken runter, ich schaue mich um, die Menschen lachen und sie tanzen und ein paar meiner Bekannten sitzen mit einem Cocktail im Whirlpool und die rufen mir zu, "Hey, NANÉE, komm doch mit rein." Es sind 28 Grad und mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Denn sie haben mich ja noch nie ohne lange Klamotten gesehen, geschweige denn im Badeanzug Und am liebsten hätte ich sofort gesagt, na ja lass mal, ist, also Whirpool das ja nicht so mein Ding. Also ganz ehrlich, für wen ist Whirpool schon was? Wer mag schon Whirpool? Dann denke ich, hey, du bist einmal in deinem Leben in San Francisco. Willst du wirklich irgendwann sagen, ach, hätte ich mich nur getraut? Was wäre gewesen, wenn ... Also ziehe ich meinen Badanzug an, steige in den Whirlpool und dann passiert das, was passieren musste. Sie starren mich an. Aber nicht wegen meines Körpers, sondern "Warum trägst du einen Rollkragen im Whirlpool?" Ja, mein Badanzug hat einen Rollkragen und Ärmel. Und schon seit meiner Kindheit tue ich alles, meinen Körper zu verstecken. Und plötzlich, wie ein Blitz, verstehe ich es. All diese Angst, die ganze Panik, die war nur an meinem Kopf. Es war eine Mauer, die ich mir selber gebaut habe. Die zweite Geschichte ist noch gar nicht so lange her. Dezember 2021. Es ist Corona. Bei uns in der Firma wurde umstrukturiert. Und dann sagt meine Chefin, ja es tut mir leid, aber wir können dir leider keine Alternative anbieten. Also Kündigung. Job weg. Kurz vor Weihnachten. Mitten in Corona. Meine Eltern haben sich natürlich tierisch Sorgen gemacht. Es war mit dem Corona und... überhaupt, wie soll das alles weitergehen? Und mein Vater sagte dann irgendwann zu mir, ob ich denn schon angefangen hätte, Bewerbungen zu schreiben. Da war ich innerlich total erstaunt. Ich hatte ja noch nicht mal mein Laptop zurückgegeben. Das war so, wie gesagt, kurz vor Weihnachten. Auf dem Weg zu meinen Eltern bin ich kurz in der Firma, habe ich angehalten, habe mein Laptop abgegeben, bin zu Weihnachten dann zu meinen Eltern gefahren. Und da haben wir das natürlich diskutiert. Bewerben, ja, wie, was, wofür, wohin. Und weißt was ich gemacht hab? Ich hab nicht sofort Neubewerbung geschrieben, denn ich bin in mich gegangen. Was will ich wirklich? Was brennt in mir, was raus will? Und ich hab pro und contra abgewogen, ganz ehrlich. Und ich hab eine Entscheidung getroffen, die meine Eltern nur so mittelgut hießen, würde ich fast sagen. Denn ich war ja freigestellt, sogar noch ein paar Monate. Und ich habe mich entschieden, ich nutze meine Freistellungszeit nicht für neue Bewerbungen, sondern ich produziere meine neue CD. "Tausend Farben". Das war mein Herzensprojekt. Und ich habe alle Energie da reingesteckt, habe 24/7 gearbeitet an dieser CD. Ein herzliches Hallo geht heraus, herzlicher Gruß an meinen Produzenten, Manne Uhlig Die CD war fertig, die CD war released ein halbes Jahr später. oder ein 3/4 Jahr später. Und dann rief die Presse an. Und ich war im Radio, hatte meine ersten Clippings im Hamburger Abendblatt und in Hamburger Morgenpost und RTL und Sat1 haben sich gemeldet. Und all das war nur möglich, weil ich den Mut hatte, etwas anderes zu machen als das, was eigentlich das Sichere ist. Verstehst du? Als ich diese Mauer durchbrochen habe, da fing alles an. Und jetzt bin ich hier, 50 Jahre alt. Und das Witzige ist, ich fühle mich überhaupt nicht wie 50, ich fühle mich eher so wie 35. Nee, eigentlich fühle ich mich besser als mit 35. Denn ich habe etwas, was ich damals noch nicht hatte. Klarheit. Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich will. Und das ist das Geschenk von 50. Nicht das Ende, sondern der Durchbruch. Mit 20 hatte ich Energie, aber keine Richtung. Ich wusste noch nicht so richtig, wohin mit mir. Mit 30 habe ich schon in mir gespürt, da ist was, was raus will Aber ich hatte zu viel Angst. Und mit 40 begann ich endlich zu begreifen, ich muss nicht jedem gefallen. Und mit 50 weiß ich, die einzige Person, die ich beeindrucken muss, bin ich selbst. Das ist das Geschenk. Nicht Weisheit im klassischen Sinne, sondern diese tiefe Klarheit. Ich weiß, wer ich bin. Und ich weiß, was ich will. Und fast noch wichtiger, ich weiß, was ich nicht will. Ich hab keine Zeit mehr für Menschen, die meine Energie rauben, für Jobs, die meine Seele ersticken oder für Kleider, die mich verstecken und für Worte, die ich nicht meine. Und die Gesellschaft sagt, mit 50 sollst du leiser werden, unsichtbar angepasst. Und ich denke mir, ne, ich werd nicht leiser. Ich werd lauter, nicht unsichtbar. sondern ich werde sichtbar. Nicht angepasst, sondern ich werde ich selbst. Ich bin ich selbst. Deshalb liebe ich rot, den Wind auf meiner Haut, die Haut, ich 30 lang, lange Jahre versteckt habe. Das bin ich. mit all meinen Leberflecken, mit all meiner Geschichte, mit all meiner Power. Denn ich habe gelernt, die einzige Meinung, die zählt, die ist meine eigene. Und meine Meinung ist, ich bin verdammt gut so wie ich bin. Und hey, ich fange gerade erst an. Als ich mir Gedanken zu dieser Podcast-Folge gemacht habe, kam spontan eine Idee zum neuen Song. Und er heißt Arbeitstitel. "50 sah noch nie so gut aus." Und in den Lyrics gibt's da diese eine Zeile, die alles 'Mit Mauern im Kopf und dem Kragen bis oben hab ich mich unsichtbar gemacht.' Genau das war ich. Und jetzt bin ich Gold, nicht grau. Der Song wird noch produziert, aber wenn er fertig ist, würde auf jeden Fall mein Manifest sein und das teile ich dann auf jeden Fall mit dir. Aber jetzt fragst du dich vielleicht, hä, es klingt ja alles total super, NANÉE Aber ganz ehrlich, wie mache ich das? Wie komme ich dahin? Lass mich dir die drei Mutmacher geben, die Werkzeuge, die mir geholfen haben und die vielleicht auch dir helfen werden. Und der Mutmacher Nummer eins ist der Perspektivwechsel. Hör auf zu fragen, bin ich zu alt dafür? Fang an zu fragen, wofür bin ich endlich bereit? Stell dir vor, du willst einen Halbmarathon laufen. Mit 30 hättest du vielleicht gedacht, ich muss das schaffen, weil mir alle Zuschauen. Ich muss mir was beweisen. Mit 50 denkst du, ich laufe, weil ich es kann, weil ich meinen Körper feier und egal wie lange ich brauche. Siehst du den Unterschied? Du bist nicht zu alt für deinen Traum. Du bist endlich bereit dafür, weil du es willst, deine Wegen und nicht wegen der Meinung der anderen. Mutmache Nummer zwei ist die 1 %-Regel. Du musst nicht morgen aufwachen und dein ganzes Leben umkrempeln. Sei 1 % mutiger. Jeden Tag. Zum Beispiel, trag heute das Shirt, das vielleicht zu auffällig ist, zu eine zu knallige Farbe hat. Sag morgen im Meeting deine Meinung. Und übermorgen buchst du dir einen Tanzkurs, den du dir noch nie getraut hast. Und in einem Jahr wirst du merken, dass du ein völlig anderer Mensch bist. Aber du hast dich jeden Tag nur ein ganz, ganz kleines bisschen bewegt. Der dritte Mutmacher ist der Freundinnen-Spiegel. Stell dir vor, deine beste Freundin käme zu dir und würde sagen... Ich habe einen Traum. Aber ganz ehrlich, ich würde das total gerne tun, aber ich bin einfach zu alt dafür. Was würdest du ihr sagen? Würdest du sagen, ja, stimmt, hast recht, da bist du zu alt, lass das mal lieber. Niemals. Du würdest sie anschauen und sagen, "Mach es, du bist großartig. Wer sagt denn, dass du zu alt bist?" Also, warum behandelst du deine Freundin? anders als dich selbst. Behandle dich wie deine beste Freundin, mit Liebe, mit Ermutigung und vor allen Dingen, glaub an dich. Eine ganz liebe Freundin sagte mal zu mir, das, was das Wichtigste ist, ist auch das Vertrauen. Das Vertrauen in sich selbst, das Vertrauen, dass am Ende alles gut wird, egal was passiert. Und du brauchst letztendlich bloß einen kleinen Minischritt Stück für Stück. Und weil ich gerade Geburtstag hatte, gibt es heute sogar noch einen vierten Mutmacher-Tipp für dich. Mutmacher Nummer vier ist die Mauer-zu-Tür-Übung. Nimm dir jetzt ein Blatt Papier oder gleich und schreib dir drei Glaubenssätze, drei Überzeugungen auf, die dich einschränken. Vielleicht ist es, ich bin zu alt oder vielleicht ist es, das schaffe ich nie, das ist zu groß. Oder was werden die Leute denken? Und jetzt kommt der Trick. Mach daraus Fragen. Was wäre, wenn Alter meine größte Stärke wäre? Was wäre, wenn ich es doch schaffe? Was würde passieren? Und was wäre, wenn die Meinung anderer völlig egal ist? Merkst wie sich das anfühlt? Deine innere Mauer wird zu Tür. Du musst nur noch durchgehen. Du brauchst nur diesen einen Moment, dem dein Wollen stärker ist als deine Angst. Und das ist dann dein Mut aus Brauch. Und bevor wir zum Ende kommen, ich noch etwas mit dir teilen, denn ich habe einen Brief geschrieben. An mein 28-jähriges Ich. Eine Frau, die sich damals noch in San Francisco hinter Rollkragen versteckt hat. Liebe NANÉE, mit 28. Ich sitze hier über 30 Jahre in der Zukunft. Und du stehst vielleicht gerade in deinem Badezimmer und schaust in den Spiegel. Du siehst die Leberflecken und du denkst, niemand wird mich je so lieben. Und weißt du, was passiert? In 30 Jahren wirst du auf Bühnen stehen. Vor hunderten Menschen. Du trägst ein rotes Kleid. Ärmelos, das Dekolleté ist frei, deine Haut ist sichtbar, deine Leberflecke, alles ist sichtbar. Und sie feiern dich. Nicht trotz deiner Geschichte, sondern genau deswegen. Weil du echt bist. Weil du dich getraut hast. Weil du zeigst, was es bedeutet, zu sich selbst zu stehen. Du wirst eine CD aufnehmen. Tausend Farben heißt sie. Und sie wird dein Manifest sein. Die Zeitungen werden darüber schreiben und du wirst im Fernsehen sein. Und Menschen werden dir schreiben, "Durch deine Geschichte habe ich Mut gefunden." Und das Beste, du wirst glücklich sein. Wirklich glücklich. Ich weiß, du hast gerade Angst. Du denkst, niemand wird dich lieben, so wie du bist. Aber das stimmt nicht, das ist nicht wahr. Du wirst einen Mann an deiner Seite haben, der dich so liebt, wie du bist und dich unterstützt zu wachsen. Und was noch wichtiger ist, du wirst dich selbst lieben. Und in dem Moment, dem du das tust, kommen genau die Menschen in dein Leben, die dich als das sehen, was du bist. Eine herzenswarme, spontane Powerfrau, die alle mit ihrer Energie ansteckt. Also, halte durch. Der Rollkragen wird fallen. Und darunter kommt die schönste Version von dir selbst zum Vorschein. In Liebe, Deine NANÉE mit 50. Und damit sind wir am Ende dieser Folge. Aber eigentlich ist es gar kein Ende. Es ist ein Anfang. Mein Anfang mit 50. Und vielleicht ja auch Deiner. Und egal, ob Du jetzt 30, 40 oder 50 bist, egal wo Du gerade stehst. Die Frage ist, was hast Du Dich noch nie getraut? Wo hast Du zurückgesteckt, damit es anderen gut geht? Oder damit Du reinpasst? Was würdest Du tun, wenn die Meinung anderer egal wäre? Ich lade dich ein, schreib mir gern auf Instagram unter nanee.emmerich oder unter diesem Post zu dieser Folge. Erzähle mir, was ist dein 50-Sah-noch-nie-so-gut-aus-Moment? Was wagst du jetzt? Was traust du dich? Und wenn du mehr Inspiration möchtest, melde dich gern für meinen Newsletter NANÉE News an, denn dort teile ich regelmäßig Gedanken, Übungen und Geschichten, die dich auf deinem Weg begleiten. Und zum Schluss noch einen Satz, den ich dir mitgeben möchte. Du bist nicht zu alt. Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig. Und jetzt ist deine Zeit. Bis zur nächsten Folge. Bleib mutig. Bleib sichtbar. Bleib du.
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